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Alles Wissenswerte zum Bootsführerschein online

Bootsführerschein

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Für den Bootsführerschein online lernen: rund um den Sportbootführerschein Binnen und See und die Funkzeugnisse

23 min. 09/11/2021 19/04/2022

In diesem Artikel erfährst du alles Wissenswerte über Bootsführerschein online in Deutschland, angefangen vom Sportbootführerschein Binnen und dem Sportbootführerschein See über weitere Motorbootführerscheine bis hin zu den notwendigen Funkzeugnissen. Du findest hier auch Informationen zur theoretischen und praktischen Prüfung und wie du am besten für den Bootsführerschein online lernen kannst. Außerdem erfährst du, mit welchen Kosten du rechnen musst und wie du deinen Bootsführerschein für die Schifffahrt im Ausland nutzen kannst. Ganz wichtig ist auch, dass Sie mit unseren SBF Binnen Prüfungsfragen einfach und bequem online üben und sich rechtzeitig mit den Anforderungen der Prüfung vertraut machen können, damit dir deinen Sportbootführerschein Binnen und See keine Sorgen bereitet. Du erhältst nicht nur Informationen über Notfälle und Erste Hilfe, sondern auch über Sicherheit und Ausrüstung an Bord des Bootes. Im folgenden Text findest du außerdem Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen, wie zum Beispiel: Wie der Bootführerschein aussieht, wie du ein Boot richtig tankst und viele mehr.

Bootsführerschein online in der Schifffahrt / Sportbootführerschein Binnen und See

Bootsführerschein online binnen und see Test online

In der Schifffahrt gibt es verschiedene Bootsführerscheine zur Auswahl. Wenn du Interesse am Bootfahren hast, musst du dich zum einen entscheiden, in welchen Gewässern du fahren willst, das heißt auf Binnenschifffahrtsstraßen oder auf offener See. Zum anderen musst du dir Gedanken darüber machen, welche Art Boot für dich die richtige ist, ob unter Segel oder mit Motor. Zusätzlich sind noch eine Reihe an Funkzeugnissen verfügbar, die du brauchst, um die Funkanlage an Bord zu bedienen. Natürlich kannst du dich auch für alle Varianten entscheiden und eine ganze Reihe an Bootsführerscheinen absolvieren.

Generell musst du eine theoretische und eine praktische Prüfung für den jeweiligen Bootsführerschein bestehen. Für die Abnahme der Prüfungen und für die Erteilung Sportbootführerschein Binnen und See in Deutschland hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die beiden Spitzenverbände der Sportschifffahrt beauftragt: der Deutsche Motoryachtverband e.V. Und der Deutsche Segler-Verband e.V. Beide Verbände haben bundesweit eigene Prüfungsausschüsse eingerichtet, bei denen du die Prüfung zum Sportbootführerschein ablegen kannst.

Die Anmeldung zur Prüfung muss bei deinem zuständigen regionalen Prüfungsausschuss erfolgen. Dieser entscheidet über die Zulassung. Dazu müssen verschiedene Unterlagen bis spätestens eine Woche vor dem Prüfungstermin eingereicht werden. Welche Dokumente das sind, findest du jeweils hier auf dieser Seite beim entsprechenden Führerschein beschrieben. Hilfsmittel, wie Nachschlagewerke, Smartphones, Smart-Watches, Taschenrechner etc. Dürfen bei der Beantwortung der Fragen in der Theorieprüfung nicht benutzt werden. Bei einem Täuschungsversuch gilt die Prüfung als nicht bestanden.

Deinen lokalen Prüfungsausschuss vom Deutschen Motoryachtverband e.V. Findest du hier und die Prüfungsausschüsse vom Deutschen Segler-Verband e.V. Kannst du hier sehen.

Den Antrag zum Sportbootführerschein Binnen vom Deutschen Segler-Verband e.V. Kannst du hier herunterladen.

Sportbootführerschein Binnen (SBF-Binnen)

Boote, deren Motor eine Leistung von weniger als 15 PS besitzen, und Segelboote darfst du auf den meisten Binnengewässern ohne Bootsführerschein fahren. Eine Ausnahme ist der Rhein, denn hier gilt schon ab einer Motorleistung von 5 PS eine Pflicht zum Bootsführerschein. Außerdem darf die Länge des Boots nicht größer als 15 Meter sein. Wenn du unsicher bist, informiere du am besten beim zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt über das genaue Gewässer, in dem du fahren willst.

Für alle anderen Boote ist der Sportbootführerschein Binnen, kurz SBF-Binnen, vorgeschrieben. Damit darfst du Sportboote fahren, die bis zu 20 Meter lang und mehr als 15 PS schnell sind. Die Fahrerlaubnis gilt für alle Binnen-Schifffahrtsstraßen in Deutschland, also im Binnengewässer und nicht auf hoher See. Auch wenn du ein Segelboot fahren willst, dessen Motor mehr als 15 PS fahren kann, bist du verpflichtet den SBF-Binnen für Motorboote zu absolvieren und mitzuführen.

Prüfung Sportbootführerschein Binnen

Es gibt folgende Prüfungsvoraussetzungen für den Sportbootführerschein Binnen:

  • Mindestalter 16 Jahre für den SBF-Binnen für Motorboote
  • Mindestalter 14 Jahre für den SBF-Binnen für Segelboote
  • Dein aktuelles Passbild
  • Ein ärztliches Zeugnis im Original, das deine Sehfähigkeit und deinen allgemeinen Gesundheitszustand bestätigt
  • Eine Kopie vom Pkw-Führerschein, falls vorhanden, oder ein Führungszeugnis bzw. ein Nachweis über die Beantragung eines Führungszeugnisses beim Bürgeramt
  • Een ausgefüllten und unterschriebenen Prüfungsantrag
  • Ein Nachweis über die bezahlten Kurs- und Prüfungsgebühren

Die Ausbildung und Prüfung zum SBF-Binnen mit Motor umfasst einen theoretischen und einen praktischen Teil. In der Theorieprüfung Bootsführerschein online musst du 30 Multiple-Choice-Fragen beantworten. Davon sind 7 Fragen aus dem Grundlagenstoff und 23 fachspezifische Fragen zum Geltungsbereich Binnenschifffahrt. Du musst 5 Basis-Fragen und 18 Binnen-Fragen innerhalb von 45 Minuten richtig beantworten.

Die Prüfung für Bootsführerschein online kannst du entweder beim Deutschen Motoryachtverband e.V. Oder beim Deutschen Segler-Verband e.V. Absolvieren. Die Praxisausbildung SBF-Binnen dauert etwa einen halben Tag. Das Prüfungsboot für die praktische Prüfung Bootsführerschein online wird von deiner Ausbildungsstätte zur Verfügung gestellt. Meist sind dies Sportboote mit Innenbordmotoren, die eine Leistung zwischen 130 und 220 PS haben, und einer Überdachung. Diese Fahrzeuge können auch in schlechteren Wetterbedingungen gut gesteuert werden und so muss keine Praxisprüfung wegen ungünstiger Witterung abgesagt werden. Falls du ein eigenes Boot besitzt, kannst du auch mit diesem die Prüfung absolvieren. Bei der praktischen Binnenprüfung mit Motor musst du ein Ablegemanöver zeigen, ein Rettungsmanöver fahren, auf engem Raum wenden und kursgerecht stoppen. Außerdem werden bei der praktischen SBF-Binnenprüfung deine Kenntnisse der Seemannsknoten an Bord geprüft.

Prüfungsfragen Sportbootführerschein Binnen

Die Vorbereitung auf die Theorieprüfung Bootsführerschein online kann zeitaufwändig und schwierig sein. Es gibt viele Informationen, die du auswendig lernen musst. Hier bei Easy-Quizzz kannst du die Prüfungsfragen kostenlos simulieren und ganz einfach alle Fragen durchspielen, die später in der theoretischen Prüfung gefragt werden.

Dies sind Beispielfragen aus der theoretischen Prüfung:

In welcher Reihenfolge fahren Fahrzeuge, die nicht Kleinfahrzeuge sind, und Kleinfahrzeuge, die gemeinsam geschleust werden sollen, in die Schleuse ein?

  • Kleinfahrzeuge fahren erst nach den Fahrzeugen, die nicht Kleinfahrzeuge sind und nach Aufforderung durch die Schleusenaufsicht in die Schleuse ein.
  • Kleinfahrzeuge fahren vor den Fahrzeugen, die nicht Kleinfahrzeuge sind und vor Aufforderung durch die Schleusenaufsicht in die Schleuse ein.
  • Kleinfahrzeuge fahren vor den Fahrzeugen, die nicht Kleinfahrzeuge sind und ohne Aufforderung durch die Schleusenaufsicht in die Schleuse ein.
  • Kleinfahrzeuge fahren nach den Fahrzeugen, die nicht Kleinfahrzeuge sind und ohne Aufforderung durch die Schleusenaufsicht in die Schleuse ein.

Welches Licht muss ein Kleinfahrzeug ohne Maschinenantrieb mindestens führen?

  • Ein von allen Seiten sichtbares weißes Licht.
  • Dreifarbenlaterne im Topp.
  • Seitenlichter.
  • Topp- und Hecklicht.

Welche Schallsignale bzw. Zeichen sind zu geben, wenn das Boot manövrierunfähig geworden ist?

  • Vier kurze Töne. Bei Tag eine rote Flagge, bei Nacht ein rotes Licht im unteren Halbkreis schwenken.
  • Fünf kurze Töne. Bei Tag eine rote Flagge, bei Nacht ein rotes Licht im oberen Halbkreis schwenken.
  • Ein langer, vier kurze Töne. Bei Tag eine rote Flagge, bei Nacht ein rotes Licht setzen.
  • Eine Gruppe von kurzen und langen Tönen im Intervall geben. Bei Nacht ein rotes Blinklicht einschalten.

Mit welcher Wetterentwicklung ist bei schnellem und stetig fallendem Luftdruck zu rechnen?

  • Schlechtes Wetter, Starkwind oder Sturm
  • Besseres Wetter, steigende Temperatur
  • Schlechtes Wetter ist nicht zu erwarten
  • Besseres Wetter, Sonne

Wie hat sich ein Schiffsführer bei Hochwasser zu verhalten?

  • Er muss die Geschwindigkeit anpassen und soweit wie möglich in der Fahrwassermitte bleiben, gegebenenfalls besondere Geschwindigkeitsbegrenzungen und Fahrtbeschränkungen beachten.
  • Er muss die Geschwindigkeit anpassen und soweit wie möglich in seiner Fahrtrichtung rechts fahren, gegebenenfalls besondere Geschwindigkeitsbegrenzungen und Fahrtbeschränkungen beachten.
  • Er muss die Geschwindigkeit anpassen und soweit wie möglich in seiner Fahrtrichtung links fahren, gegebenenfalls besondere Geschwindigkeitsbegrenzungen und Fahrtbeschränkungen beachten.
  • Er muss die Geschwindigkeit anpassen und soweit wie möglich in der Fahrwassermitte bleiben, besondere Geschwindigkeitsbegrenzungen und Fahrtbeschränkungen sind nicht zu beachten.

Kannst du schon alles beantworten oder willst du noch üben? Mehr Informationen zu den Prüfungsfragen Sportbootführerschein Binnen und wie du dich für die Prüfung zum Bootsführerschein online am besten vorbereitest, findest du auf hier unserer Seite.

Sportbootführerschein See (SBF-See)

Für ein Boot mit einem Motor, der eine Leistung von mehr als 15 PS hat, brauchst du den Sportbootführerschein See, genannt SBF-See. Dies gilt sowohl für reine Motorboote als auch für Segelboote mit solch einem Motor. Der SBF-See ist für See-Schifffahrtsstraßen in Deutschland vorgeschrieben. Die See-Schifffahrtsstraßen umfassen den Küstenbereich bis 3 Seemeilen vor der Küste sowie bestimmte Gewässer außerhalb dieser 3-Meilen-Zone.

Das Mindestalter für den SBF-See beträgt 16 Jahre. Auch für diesen Führerschein brauchst du einen Nachweis über deine ausreichende Sehfähigkeit und deinen allgemeinen Gesundheitszustand.

Die Prüfung für Bootsführerschein online besteht aus einem Theorieteil und einem Praxisteil. In der theoretischen Prüfung gibt es 30 Fragen, davon 7 Fragen zu Grundlagen und 23 spezifische Fragen zum Bereich See. Es sind Multiple-Choice-Fragen und du hast 60 Minuten Zeit, um mindestens 5 Grundlagenfragen und 18 See-Fragen korrekt zu beantworten. Zusätzlich gibt es eine Navigationsaufgabe mit neun Teilaufgaben. Dabei sind maximal zwei Fehler erlaubt.

Während der praktischen Seeprüfung musst du ablegen, nach Kompass fahren, ein Rettungsmanöver durchführen, auf engem Raum wenden, kursgerecht stoppen und am Ende wieder anlegen. Außerdem können dir an Bord noch Fragen zur Navigation gestellt werden. Auch die Seemannsknoten sind Teil der Praxisprüfung SBF-See und werden an Bord geprüft. Das Prüfungsboot ist meist ein Sportboot mit Innenbordmotor, der eine Leistung zwischen 130 und 220 PS hat, und mit einer Überdachung. Diese Fahrzeuge können auch in schlechteren Wetterbedingungen gut gesteuert werden und so muss keine Praxisprüfung wegen ungünstiger Witterung abgesagt werden. Falls du ein eigenes Boot besitzt, kannst du auch mit diesem die Prüfung absolvieren. Deine Fahrausbildung findet oft, sofern möglich, am späteren Prüfungsort statt. Für die Praxisausbildung SBF-See solltest du mindestens einen halben Tag einplanen.

Die Sportbootführerschein See Prüfungsfragen kannst du mit unserem Web-Simulator ganz einfach üben. Damit kannst du alle Prüfungsfragen kostenlos für den Bootsführerschein online so lange wiederholen, bis du sie gelernt hast und dich optimal auf die Theorieprüfung vorbereiten. Mit Bildern und Erklärungen zur Theorie wirst du die Theorie schnell verstehen.

Falls du noch mehr Informationen zum Sportbootführerschein See möchtest, kannst du hier weiterlesen.

Sportküstenschifferschein (SKS) für Segelboote und/oder Motorboote

Neben dem Sportbootführerschein Binnen und See gibt es noch weitere Führerscheine für Segel- und Motorboote. Planst du Fahrten “auf hoher See” mit Segel- und Motorbooten, benötigst du den Sportküstenschifferschein (SKS). Übrigens ist der SKS-Führerschein auch für das Fahren von gewerbsmäßig genutzten Sportbooten in den Küstengewässern Pflicht. Mit dem erfolgreich absolvierten SKS darfst du ein Boot innerhalb der 12-Meilen-Zone fahren. Das kann dein eigenes Boot sein oder auch ein gechartertes Boot. In jedem Fall musst du bei einer Kontrolle diesen Nachweis vorlegen können.

Für den Sportküstenschifferschein ist eine theoretische und eine praktische Prüfung zu bestehen. Du musst mindestens 16 Jahre alt sein und bereits den Sportbootführerschein See (SBF-See) besitzen. Außerdem brauchst du einen Nachweis darüber, dass du mindestens 300 Seemeilen auf Yachten in Küstengewässern gefahren bist, entweder als Crewmitglied oder als Bootsführer. Die Seemeilen, die du während deiner Ausbildung zurückgelegt hast, werden dir natürlich angerechnet.

Die Voraussetzungen für die Prüfung zum SKS-Führerschein im Überblick:

  • Mindestalter 16 Jahre
  • Dein aktuelles Passbild
  • Eine Kopie des absolvierten SBF-See
  • Ein Seemeilen-Nachweis über 300 absolvierte Seemeilen
  • Den ausgefüllten und unterschriebenen Prüfungsantrag
  • Ein Nachweis über die bezahlten Kurs- und Prüfungsgebühren

Die SKS-Prüfung besteht aus einem theoretischen Teil und einem praktischen Teil. Der Fokus während der Theorieprüfung Bootsführerschein online liegt auf der Navigation. In der praktischen SKS-Segel-Prüfung musst du ein An- und Ablegemanöver zeigen sowie ein Rettungsmanöver unter Segel und unter Motor. Die Praxisprüfungen SKS können länger dauern und sind durchaus anspruchsvoll.

Der SKS wurde 1999 als amtlicher Führerschein für Motor- und Segelboote in Küstengewässern innerhalb der 12-Seemeilen-Zone eingeführt. Der bis zu diesem Zeitpunkt übliche BR-Schein verlor dadurch seine Gültigkeit.

Zwar ist Segeln grundsätzlich auch ohne Bootsführerschein möglich, dennoch verlangen Vercharterer häufig einen Nachweis über deine Erfahrungen und deine Kenntnisse in Form eines Bootsführerscheins. Falls es zu einem Schaden oder einem Seenotfall kommen sollte, ist ein solcher Führerschein sehr hilfreich - für alle Beteiligten und auch gegenüber der Versicherung, die für mögliche Schäden haften soll.

Sportseeschifferschein (SSS) für Segelboote und/oder Motorboote

Willst du weiter hinaus als die 12-Seemeilen-Zone, ist der Sportseeschifferschein der richtige für dich. Damit darfst du ein Boot auf der ganzen Welt innerhalb der 30-Meilen Zone sowie in allen europäischen Gewässern außerhalb der 30-Meilen-Zone fahren. Für kommerzielle, gewerbsmäßige Fahrten mit einem Sportboot in der 30-Meilen-Zone ist der SSS verpflichtend.

Für die Prüfung Bootsführerschein online musst du mindestens 16 Jahre alt sein. Der SBF-See oder ein höherer Schein ist Voraussetzung. Falls du nur den SFB-See und nicht den Sportküstenschifferschein (SKS) besitzt, gelten höhere Anforderungen für den Sportseeschifferschein (SSS). Für die theoretische Prüfung musst du mindestens 500 Seemeilen auf einem Boot als Wachführer oder dessen Stellvertreter nachweisen, und für die Zulassung zur praktischen Prüfung brauchst du 1.000 Seemeilen als Wachführer bzw. Stellvertreter. Falls du den SKS besitzt, brauchst du diesen Nachweis für die theoretische Prüfung zum SSS nicht. Für die Zulassung zur praktischen Prüfung brauchst du allerdings einen Nachweis über mindestens 700 Seemeilen als Crewmitglied.

Sporthochseeschein (SHS) für Segelboote und/oder Motorboote

Der Sporthochseeschein erlaubt dir, weltweit auf Hoher See Boot zu fahren. Dafür musst du eine theoretische und eine praktische Prüfung bestehen. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre. Voraussetzung ist, dass du den Sportseeschifferschein (SSS) besitzt. Außerdem brauchst du einen Nachweis, dass du nach Abschluss des Sportseeschifferscheins mindestens 1.000 Seemeilen auf Yachten als Skipper, Co-Skipper oder Wachführer absolviert hast.

Bootfahren auf dem Bodensee

Der Bodensee ist eine Ausnahme, was das Bootsfahren angeht. Für das Fahren eines Motorboots auf dem Bodensee mit mehr als 6 PS oder eines Segelboots mit 12 m2 Segelfläche hast du zwei Möglichkeiten, um ein gültiges Dokument mit dir zu führen: das Bodenseeschifferpatent oder das sogenannte “Ferienpatent”. Diese Regelung haben Deutschland, Österreich und die Schweiz gemeinsam festgelegt.

Das Bodenseeschifferpatent gibt es für Motorboote und für Segelboote. Du erhältst es nach einer theoretischen und einer praktischen Prüfung Bootsführerschein online. Voraussetzung ist der Besitz eines Bootsführerscheins, ansonsten musst du zunächst diese entsprechende Prüfung absolvieren. Das Mindestalter für das Bodenseeschifferpatent für Motorboote ist 18 Jahre, für Segelboote 14 Jahre.

Eine Alternative ist das “Ferienpatent”, insbesondere für Touristen, die nur für einen begrenzten Zeitraum zu Besuch sind und auf dem Bodensee fahren wollen. Auf diese Art bist du nicht gezwungen, die Prüfung zum Bodenseeschifferpatent durchzuführen. Allerdings ist einer der Bootsführerscheine SBF-Binnen, SBF-See oder der Sportküstenschifferschein die Voraussetzung, damit das Schifffahrtsamt am Bodensee dir gegen eine Gebühr das “Ferienpatent” ausstellt. Das Patent ist dann einen Monat lang gültig.

UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk (UBI)

Mit dem UBI darfst du offiziell in Binnengewässern eine UKW-Funkanlage bedienen. Das UBI gibt es seit Januar 2003 und es bietet ein vereinfachtes UKW-Sprechfunkzeugnis für die Sportschifffahrt. Ein Beispiel aus dem Funk der Binnenschifffahrt wäre die Meldung “Mensch über Bord”. Das UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk (UBI) ist Pflicht, sobald eine Funkanlage an Bord ist. Um sie korrekt benutzen zu können, benötigst du ein gültiges Funkzeugnis wie das UBI. Doch es ist nicht nur für Notrufe da, sondern ermöglicht dir auch die Kommunikation zu Schleusen, Häfen, Fahrzeugen aus der Berufsschifffahrt, Bunkerbooten und Tankstellen.

Wenn das Wetter zum Beispiel so neblig oder so regnerisch ist, dass die Sicht eingeschränkt ist, darf man auf Binnengewässern nur ausfahren, wenn ein Radar und eine UKW-Sprechfunkanlage für den Binnenschifffahrtsfunk an Bord verbaut sind. Eine Pflicht zum Sprechfunkzeugnis UBI für Sportboote kann auch gelten, wenn eine Kommunikation wegen Baustellen auf den Wasserstraßen notwendig ist. Auf manchen Gewässern gibt es außerdem die Regelung, dass man bei Hochwasser nur ausfahren darf, wenn man eine UKW-Sprechfunkanlage nutzen kann bzw. Nutzen darf. Auf dem Rhein zum Beispiel ist das UBI bereits ab Hochwassermarke I zwingend vorgeschrieben. Mit dem UBI darfst du nur am Binnenschifffahrtsfunk teilnehmen. Für den See-Schifffahrtsfunk sind entweder das SRC (das Beschränkt gültige Funkbetriebszeugnis) oder das LRC (das Allgemeine Funkbetriebszeugnis) notwendig.

Es gelten folgende Prüfungsvoraussetzungen für das Sprechfunkzeugnis UBI:

  • Mindestalter 15 Jahre
  • Dein aktuelles Passbild
  • Den ausgefüllten und unterschriebenen Prüfungsantrag
  • Ein Nachweis über die bezahlten Kurs- und Prüfungsgebühren

Für das UBI-Zeugnis musst du eine theoretische Prüfung mit Multiple-Choice-Fragen und eine praktische Prüfung Bootsführerschein online bestehen. In der theoretischen Prüfung gibt es 22 Multiple-Choice-Fragen, von denen du 17 Fragen in einem Zeitraum von 60 Minuten korrekt beantworten musst.

Die praktische Ausbildung für den UKW-Binnenfunk erfolgt normalerweise auf genau den gleichen Funkanlagen, die auch bei der Prüfung verwendet werden. Der Funkverkehr erfolgt in der Landessprache - also in Deutschland in deutscher Sprache. Bei Verständigungsschwierigkeiten sind aber auch andere Sprachen erlaubt. Du brauchst aber für das Binnenfunkzeugnis generell keine Englischkenntnisse, nur bei Notrufen und Sicherheitsanrufen kann Englisch gefordert sein. Bei der praktischen UBI-Prüfung musst du zeigen, dass du mit dem Funkgerät umgehen kannst und beispielsweise in der Lage bist einen Notruf durchzuführen. Eine weitere Aufgabe könnte sein nachzuweisen, wie du dich richtig bei einer Schleuse zur Durchfahrt anmeldest oder eine Sicherheitsmeldung durchführst.

Das Beschränkt gültige Funkbetriebszeugnis (SRC)

SRC steht für Short Range Certificate und ist die Lizenz für das weltweite Seenot und Sicherheitssystem GMDSS. Es kann lebensrettend sein, eine Funkverbindung zu einer Küstenfunkstation, zu einem anderen Schiff, einem Seenotkreuzer oder einem Suchflugzeug herstellen zu können. Außerdem ermöglicht das SRC, die Seewetterberichte, Sturmwarnungen und sonstige nautische Warnnachrichten zu empfangen. Daher ist das SRC eines der wichtigsten Bestandteile deiner Sicherheitsausrüstung.

Wenn du nicht auf Binnengewässern, sondern auf See unterwegs bist, brauchst du das Beschränkt gültige Funkbetriebszeugnis, kurz SRC, denn damit darfst du UKW-Sprechfunkanlagen im Seefunkdienst bedienen. Mit dem SRC darfst du wiederum nicht am Binnenschifffahrtsfunk teilnehmen, denn dafür ist das UBI Pflicht (siehe oben).

Auf den Seen reicht die Abdeckung durch UKW-Funk normalerweise bis mindestens 30 bis 40 Seemeilen vor der Küste. Falls du also nicht über das offene Meer fahren willst, ist das SRC für dich ausreichend. In Verbindung mit dem DSC Controller kannst du Reichweiten von bis zu 60 Seemeilen erzielen. Seit August 2005 ist das Sprechfunkzeugnis für den Schiffsführer Pflicht, sofern eine Sprechfunkanlage an Bord vorhanden ist. Außerdem ist das Sprechfunkzeugnis auch in mehreren Ländern, etwa in Kroatien, auf Charterbooten vorgeschrieben.

Auch für das SRC musst du eine theoretische und eine praktische Prüfung bestehen. Die theoretische Prüfung erfolgt auf Deutsch und besteht aus 24 Multiple-Choice-Fragen. Hiervon musst du 19 Fragen in 30 Minuten richtig beantworten. Die praktische Ausbildung zum SRC für den Seefunkdienst erfolgt auf den gleichen Funkanlagen, die später bei der Prüfung zur Verfügung stehen. Für die praktische Prüfung am Funkgerät brauchst du geringe englische Grundkenntnisse. Eine Aufgabe ist zum Beispiel, eine kurze Meldung von Englisch auf Deutsch zu übersetzen und umgekehrt. Die Übersetzung muss keine exakte Übersetzung sein, aber der Inhalt muss sinngemäß korrekt wiedergegeben werden. Generell ist das Ziel bei der praktischen SRC-Prüfung zu zeigen, dass du mit dem Gerät vertraut bist und zum Beispiel einen Notruf durchführen kannst. Außerdem wird geprüft, ob du weißt, wie man sich korrekt verhält, wenn man auf See eine Notmeldung empfängt. Auch wie man mit einem versehentlich ausgelösten Fehlalarm umgeht ist Bestandteil der Praxisprüfung.

Folgende Voraussetzungen musst du für die Prüfung zum SRC erfüllen bzw. Unterlagen mitbringen:

  • Mindestalter 15 Jahre
  • Dein aktuelles Passbild
  • Den ausgefüllten und unterschriebenen Prüfungsantrag
  • Ein Nachweis über die bezahlten Kurs- und Prüfungsgebühren

Das Allgemeine Funkbetriebszeugnis (LRC)

Falls du eine Fahrt auf dem offenen Meer planst, brauchst du das Allgemeine Funkbetriebszeugnis (LRC). Damit erhältst du sämtliche Kenntnisse aus dem SRC, sodass du die UKW-Sprechfunkanlage bedienen darfst. Zusätzlich erlernst du, wie du noch andere Funkeinrichtungen bedienst, etwa Grenzwellen-, Kurzwellen- und Satelliten-Funkanlagen. Dadurch erweiterst du deine Kommunikationsmittel im Vergleich zum SRC (Short Range Certificate, siehe oben) und du kannst quasi überall auf dem Meer über Funk kommunizieren. Vor allem außerhalb der Abdeckung durch den UKW-Funk ist der Kontakt auf diese Art gewährleistet.

Das Mindestalter für das LRC ist 18 Jahre. Auch hier musst du für das Funkzeugnis eine theoretische und eine praktische Prüfung ablegen und darfst nicht am Binnenschifffahrtsfunk teilnehmen, denn dafür gilt, wie weiter oben beschrieben, das UBI.

Sportbootführerschein Binnen und See - Kosten

Sportbootführerschein binnen und see online testen

Wenn du dich dazu entschieden hast, einen Bootsführerschein zu machen, stellt sich die Frage Was kostet ein Sportbootführerschein Binnen und See? Es kommt zum einen auf deine Vorkenntnisse an, zum anderen auf den Typ des Führerscheins, den du absolvieren willst.

Voraussichtliche Kosten am Beispiel Sportbootführerschein Binnen mit Motor:

Teil der AusbildungKosten
Zulassung14,98 Euro
Theorieprüfung (nur Motor)29,96 Euro
Praxisprüfung (nur Motor)31,03 Euro
Erteilung der Fahrerlaubnis24,26 Euro
Gesamtkosten: (inkl. MwSt)100,23 Euro

Voraussichtliche Kosten am Beispiel Sportbootführerschein Binnen unter Segel:

Teil der AusbildungKosten
Zulassung14,98 Euro
Theorieprüfung (nur unter Segel)27,82 Euro
Praxisprüfung (nur unter Segel)31,03 Euro
Erteilung der Fahrerlaubnis24,26 Euro
Gesamtkosten (inkl. MwSt)98,09 Euro

Falls du Interesse am SBF-Binnen mit Motor und unter Segel hast, kannst du Geld sparen, indem du beide Prüfungen am gleichen Tag absolvierst:

Teil der AusbildungKosten
Zulassung14,98 Euro
Theorieprüfung (mit Motor und unter Segel)40,66 Euro
Praxisprüfung (mit Motor und unter Segel)44,94 Euro
Erteilung der Fahrerlaubnis24,26 Euro
Gesamtkosten (inkl. MwSt)124,84 Euro

Wenn du schon einen Bootsführerschein besitzt, kannst du unter Umständen deine Vorkenntnisse für die nächste Ausbildung in der Schifffahrt anerkennen lassen. Mit diesem Prüfungsgebühren-Rechner kannst du leicht herausfinden, mit welchen Kosten du rechnen musst.

Die Funkzeugnisse kosten natürlich zusätzlich Gebühren und du kannst entscheiden, welche du für deine Bedürfnisse brauchst. Du kannst sie ebenfalls in dem Gebührenrechner auswählen.

Wie sieht der Bootführerschein aus?

Lange Zeit waren Sportbootführerscheine von See und Binnen zwei getrennte Führerscheindokumente. Seit der Zusammenlegung der Sportbootführerscheinverordnungen See und Binnen 2017 wurde der Sportbootführerschein im Scheckkartenformat eingeführt und wird seit 2018 ausgestellt. Mit dem neuen Führerschein sind nun beide Geltungsbereiche auf einer Karte vereint.

Auf der Vorderseite des Kartenführerscheins steht die genaue Bezeichnung des Führerscheins auf Deutsch und Englisch. Unter den Kennziffern 1 bis 15 sind dort außerdem folgende Angaben vermerkt:

  1. Nachname des Inhabers
  2. Vorname des Inhabers
  3. Geburtsdatum und Geburtsort des Inhabers
  4. Datum der Ausfertigung des Führerscheins
  5. Zertifikatsnummer, d. H. die Führerschein-Nummer
  6. Lichtbild des Inhabers in Schwarzweiß
  7. Unterschrift des Inhabers
  8. Gültig für folgende Geltungsbereiche und Antriebsarten: IW - Inland waters/Binnenschifffahrtsstraßen CW - Coastal waters/Seeschifffahrtsstraßen M - Motorized craft/Antriebsmaschine S - Sailing craft/Segel
  9. Die erlaubte Länge, Tragfähigkeit, Leistung der Sport- und Freizeitfahrzeuge
  10. Zuständige Stelle, die die Fahrerlaubnis erteilt hat: DMYV - Deutscher Motoryachtverband e.V. DSV - Deutscher Segler-Verband e.V.
  11. Zugelassen durch das BMVI
  12. Auflagen, die für den Inhaber beim Fahren gelten, z. B. Dass eine Brille zu tragen ist.

Auf der Rückseite des Kartenführerscheins ist die genaue Bezeichnung des Führerscheins in den drei Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch aufgeführt. Außerdem befindet sich dort die Legende zu den Angaben, die auf der Vorderseite eingetragen sind.

Wie lange ist der Sportbootführerschein Binnen und See gültig?

Dein Bootsführerschein online ist unbefristet gültig, natürlich nur für den jeweiligen Fahrtbereich wie Binnengewässer oder See. Auch ältere Führerscheine, die vor etlichen Jahren absolviert und ausgestellt wurden, sind weiterhin gültig. Nur vor einer Reise mit einem Sportboot ins Ausland solltest du vorher eine neue Führerscheinkarte beantragen. Das hat den Hintergrund, dass in anderen Ländern oft nur ein aktueller Bootsführerschein anerkannt wird und ältere Versionen dir Probleme bereiten könnten.

Bootsführerschein Ausland

Dein Sportbootführerschein wird grundsätzlich im Ausland anerkannt. Falls du noch einen sehr alten Führerschein besitzt, ist ein Austausch gegen ein neues, aktuelles Führerscheindokument empfehlenswert, bevor du ins Ausland fährst. Ansonsten riskierst du, dass dein Dokument in anderen Ländern nicht anerkannt wird. Zusätzlich kann der internationale Bootsführerschein hilfreich sein.

Der internationale Bootsführerschein (IBS)

Der Internationale Bootsführerschein online für Wassersportfahrzeuge (IBS) ist ein europaweit und international anerkanntes Bootsdokument. Er hat verschiedene Funktionen:

  1. Eigentumsnachweis: Mit dem IBS und deinem Personalausweis oder Reisepass erkennen Behörden im Inland sowie im Ausland dein Boot als dein Eigentum an. Außerdem sind die Angaben im IBS zu deinem Boot wichtig im Fall von Diebstahl, Verlust oder Havarie deines Bootes, damit die Ermittlungsbehörden und Versicherungen bei dem Schaden unterstützen können.

  2. Reisedokument: Der IBS ist dein gültiges, anerkanntes Dokument bei Reisen auf dem Wasser in allen europäischen Staaten und auch im außereuropäischen Ausland. Dadurch sind administrative Prozesse im grenzüberschreitenden Wasserstraßenverkehr, in Häfen und bei Behörden deutlich leichter. Wichtig für Reisen in Italien, etwa auf dem Gardasee: Mit dem IBS kann man ein sogenanntes “Certificato” erhalten, das kleine Boote von der strengen Ausrüstungspflicht entbindet. Es reicht dann, die Mindestausrüstung, die im “Certificato” beschrieben ist, an Bord zu haben.

  3. Kennzeichenausweis: Laut Binnenschifffahrt-Kennzeichnungsverordnung muss ein Wasserfahrzeug auf den deutschen Binnenschifffahrtsstraßen mit einem gültigen amtlichen oder amtlich anerkannten Kennzeichen ausgestattet sein. Diese Kennzeichnungspflicht gilt für Wasserfahrzeuge, die einen Motor mit einer effektiven Nutzleistung von über 2,21 kW (3 PS) besitzen sowie Wasserfahrzeuge mit mehr als 5,50 Meter Länge, die ausschließlich unter Segel gefahren werden.

Der IBS dient als Kennzeichenausweis für das amtlich anerkannte Kennzeichen eines Wasserfahrzeugs. Du musst ihn immer an Bord dabei haben und bei Kontrollen vorlegen. Die IBS-Nummer samt Kennbuchstabe muss in mindestens 10 cm hohen arabischen Zahlen und lateinischen Buchstaben dauerhaft in heller Farbe auf dunklem Grund oder dunkler Farbe auf hellem Grund außen beidseitig am Bug oder am Heck des Bootes angebracht sein.

Auch Wassermotorräder, wie Jetbikes oder Jetski, dürfen auf den Binnenschifffahrtsstraßen nur mit einem amtlichen Kennzeichen gefahren werden. Die Nummer des für ein Wassermotorrad ausgestellten IBS darf auf deutschen Binnenschifffahrtsstraßen nicht als Kennzeichen benutzt werden.

Welche Angaben werden auf dem IBS eingetragen?

  • Name und Anschrift des Eigentümers/der Eigentümerin
  • Beschreibung des Bootes, etwa der Name, Heimathafen, Hersteller
  • Maße des Bootes, also Länge, Breite, Tiefgang usw.
  • Motorisierung, d. H. Anzahl der Motoren, Fabrikat, Motornummer
  • Funkausrüstung, inklusive Sender, Rufzeichen, Gerätenummer
  • Beiboot und sonstiges Zubehör

Wer kann den IBS beantragen?

  • Deutsche mit Wohnsitz in Deutschland
  • Deutsche ohne Wohnsitz in Deutschland
  • Ausländische Staatsangehörige mit festem Wohnsitz in Deutschland und entsprechender Meldebestätigung
  • Juristische Personen, also Unternehmen, je nach Geschäftsform zu prüfen

Welche Unterlagen brauche ich für den Antrag?

  • Den ausgefüllten und unterschriebenen Antrag im Original
  • Eine Kopie deines Personalausweises
  • Bei nicht deutscher Staatsangehörigkeit eine aktuelle Meldebestätigung
  • Eine Kopie des Kaufvertrages bzw. der Rechnung als Eigentumsnachweis
  • Den Original-IBS des Vorbesitzers, falls der Eigentümer gewechselt hat

Erst seit es den Internationalen Bootsschein (IBS) gibt, ist es für Fahrer und Eigentümer von Booten und anderen Wassersportfahrzeuge viel einfacher, im Ausland auf dem Wasser mit den korrekten Bootsführerschein online unterwegs zu sein. Früher unterschieden sich die Bootsdokumente von Land zu Land. Durch den IBS verbesserten sich die Bedingungen für Wassersportler im Ausland, indem die Bootsdokumente vereinheitlicht wurden. Dies wurde von den europäischen Staaten erarbeitet, die zur Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (ECE) gehören.

Wissen für Bootsanfänger

Wenn du ein Boot fahren willst, ob auf hoher See oder in Binnengewässern, solltest du dich natürlich mit der Ausrüstung an Bord ebenso auskennen wie mit den technischen und organisatorischen Grundlagen. Das ist nicht nur für die Prüfung relevant, sondern sorgt auch dafür, dass du auf dem Wasser sicher unterwegs bist.

Mindestausrüstung an Bord

Dein Boot muss so ausgerüstet sein, dass es entsprechend des Reisegebiets und der Reisedauer sicher und fahrtüchtig ist. Das ist nicht nur lebenswichtig für dich und deine Mitreisenden, sondern ist in den Verkehrs- und Ausrüstungsvorschriften für die Binnen- und Seeschifffahrtsstraßen und die hohe See auch genau vorgeschrieben. Dort steht zum Beispiel alles über die notwendigen Positionslaternen, Sprechfunkanlagen, Rettungsmittel, Signalkörper und Schallsignalkörper, die in der Mindestausrüstung an Bord sein müssen.

Informiere dich vor der Reise über die genauen Vorschriften für Bootsführerschein online und dein geplantes Fahrgebiet, denn da kann es Unterschiede geben.

Hier haben wir einiges aufgelistet, das als Mindestausrüstung empfohlen wird:

Die typische nautische Ausrüstung enthält:

  • Navigationslichter und Schallsignalanlagen
  • Steuerkompass
  • Peilkompass oder ein alternatives Peilinstrument
  • Echolot
  • Aktuelle Seekarten aus Papier für das Fahrgebiet
  • Bleistift, Zirkel und Kursdreieck
  • Radarreflektor
  • Seefunkanlage
  • Die aktuellen Verkehrsvorschriften für das Fahrtgebiet
  • Schiffstagebuch

Für den Seenotfall wird diese Sicherheitsausrüstung an Bord empfohlen:

  • Rettungsweste mit Signalpfeife für Erwachsene und Kinder
  • Sicherheitsgurte mit Karabinerhaken
  • Rettungsringe mit schwimmfähiger Wurfleine und Leuchte
  • Seenot-Signalmittel
  • Streichhölzer und Feuerzeuge

Abhängig von deinen Plänen kannst du prüfen, ob du weitere Ausrüstungsgegenstände an Bord brauchst:

  • Schöpfgefäß oder Pumpe zum Wasserschöpfen, falls Wasser ins Boot gelangt
  • Anker mit ausreichend langer Leine oder Kette
  • Eine ausreichend lange, schwimmfähige Rettungsleine
  • Wasserfeste Taschenlampen mit Reservebatterie und Ersatzglühbirnen
  • Erste-Hilfe-Koffer
  • Wichtige Flaggen und Signalkörper, beispielsweise im Fall von Manövrierunfähigkeit oder beim Ankern
  • Rundfunkempfänger, um den Wetterbericht zu empfangen
  • Handbücher für den Funkdienst
  • Rettungsinsel
  • Bootshaken und Fender
  • Fernglas, Barometer, Nebelhorn
  • Leuchtfeuerverzeichnis, Gezeitentafel
  • Paddel, falls der Motor ausfällt
  • Reparaturanleitungen, Werkzeug und Ersatzteile für die Maschinen
  • Reservekraftstoff und zusätzliches Schmiermittel
  • Absperrventile an den Kraftstofftanks
  • Eine Wolldecke, nicht aus Kunstfasern, um Brände zu ersticken
  • Tragbare Feuerlöscher
  • Verschließbare, nichtbrennbare Behälter für Zigarettenstummel und benutzte Streichhölzer

Wie tanke ich ein Boot richtig?

Die Sicherheit steht beim Tanken an erster Stelle. Daher gibt es einige Tipps und Hinweise, die du vorher kennen und beim Tanken beachten solltest.

In deinem Bootshandbuch solltest du dir das Kapitel zum Tanken durchlesen. Falls darin Hinweise stehen, die du nicht beachtest, haftest du im Schadensfall selbst und dein Versicherungsschutz gilt dann möglicherweise nicht vollständig. Insbesondere, wenn du Kraftstoff von der Tankstelle zum Bootsliegeplatz transportierst, solltest du die entsprechenden Haftungsausschlussklauseln deiner Versicherung kennen.

Außerdem ist es wichtig, dass du an der Tankstelle keine unnötigen Risiken eingehst. Trage feste, geschlossene Schuhe und keine Flip-Flops, damit du einen sicheren Tritt hast. Zunächst solltest du das Boot gut an der Liegestelle vertrauen. Schalte den Motor und möglichst auch alle elektronischen Geräte ab und stelle sicher, dass kein offenes Feuer brennt. Das bedeutet natürlich auch ein absolutes Rauchverbot beim Tanken sowie beim Umfüllen von Brennstoff und gilt für dich und alle anwesenden Besatzungsmitglieder.

Zusätzlich solltest du einen Feuerlöscher und ein Tankvlies, also ein Tuch, das Öl absorbiert, griffbereit halten. Falls du Treibstoff verschüttest, kannst du dieses Ölvlies einsetzen, um die überschüssige Flüssigkeit zu binden. Beim Tankvorgang selbst nutze immer beide Hände und lass dich nicht von äußeren Umständen ablenken. Pass auf, dass du nicht zu voll tankst. Überprüfe vorher, wie viel Kraftstoff in den Tank geht und fülle zur Sicherheit höchstens 90 Prozent des Tankvolumens. Zum Abschluss reinige sorgfältig die Bilge und alle Teile und Oberflächen, die mit dem Kraftstoff in Kontakt gekommen sind. Falls du ein größeres Boot mit Innenräumen hast, solltest du das Boot nach dem Tanken gut lüften.

Für den Bootsführerschein online lernen

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