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Beste Vorbereitung auf den Führerschein Klasse B Test in Deutschland

B

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Alle Informationen rund um den Führerschein Klasse B Test/Führerschein Theorie Test

47 min. 09/11/2021 15/02/2022

Der Führerschein Klasse B ist der übliche Führerschein zum Autofahren in Deutschland. In diesem Artikel findest du ausführliche Informationen darüber, wie du die Fahrerlaubnis bekommst, was du zu möglichen Bußgeldern wissen musst und wo genau der Führerschein gilt. Außerdem erhältst du hier auch Informationen zum Führerschein Klasse B Test und wie du am besten für den Führerschein Theorie Test sowie für den praktischen Teil lernst. Es ist auch gut zu wissen, was du mit diesem Führerschein fahren darfst, ab wann man den Auto-Führerschein machen darf, ob man mit diesem Führerschein auch im Ausland fahren kann, wie viel der Führerschein Klasse B test kostet, wie du dich für die Prüfung anmelden kannst, wie lange der Führerschein gültig ist und vieles mehr. Hier kannst du über die übliche Probezeit lesen, wie lange es dauert, was passiert, wenn es einen Verstoß zu dieser Zeit gibt und welche Folgen das haben darf. Nach dem Lesen dieses Textes wirst du völlig vorbereitet sein, also…los!

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Voraussetzungen für den Führerschein Klasse B Test

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Bis du deinen Führerschein Klasse B in den Händen hältst, brauchst du Zeit, Geld und Geduld! Auf dem Weg dahin musst du verschiedene Stationen bewältigen, viel lernen und einige Prüfungen bestehen. Im folgenden Text erklären wir dir diese Stationen ausführlich, damit du weißt, was dich erwartet.

Wir helfen dir auch bei deiner Vorbereitung auf den theoretischen Führerschein Klasse B Test. Mit unserer App kannst du alle Prüfungsfragen kostenlos üben, die du in der Theorieprüfung beantworten musst. Zu allen Antworten gibt es Erklärungen und du kannst die Prüfungssituation so lange wiederholen, bis du dich sicher für den echten Test fühlst. Schau mal rein: Web-Simulator

Ab wann darf man den Auto-Führerschein machen?

Sofern du dich nicht für das Begleitete Fahren ab 17 Jahren interessierst (Führerschein B17), musst du für den Führerschein Klasse B mindestens 18 Jahre alt sein. Allerdings darfst du deine Fahrausbildung bei der Fahrschule schon früher beginnen. Du kannst also schon zum Theorieunterricht gehen und erste Fahrstunden nehmen. Aber du musst beachten, dass du die theoretische Prüfung für die Klasse B frühestens 3 Monate vor deinem 18. Geburtstag machen kannst und die praktische Prüfung maximal 1 Monat davor. Den Führerschein selbst bekommst du auch nicht ausgehändigt, bevor du das Mindestalter erreicht hast, denn in jedem Fall darfst du erst ab 18 Jahren mit der Klasse B im Straßenverkehr fahren.

Was darf ich fahren?

Mit dem Führerschein Klasse B darfst du Autos fahren, die ein Gesamtgewicht von höchstens 3.500 kg haben und zusätzlich zum Fahrersitz noch weitere acht Sitzplätze haben. Außerdem darfst du mit der erworbenen Klasse B automatisch auch Fahrzeuge der Klassen AM und L fahren.

Der Führerschein Klasse AM entspricht dem sogenannten Moped-Führerschein und dazu gehören folgende Fahrzeuge:

  • Leichte, zweirädrige Kleinkrafträder der Klasse L1e-B (Mopeds), die nicht schneller als 45 km/h fahren können, einen Verbrennungsmotor mit einem Hubraum von höchstens 50 cm³ besitzen und eine maximale Nenndauerleistung (bei Elektromotoren) oder eine maximale Nutzleistung bis zu 4 kW (bei anderen Verbrennungsmotoren) haben.

  • Dreirädrige Kleinkrafträder der Klasse L2e mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h, einem Hubraum von höchstens 50 cm³ (bei Fremdzündungsmotoren) oder einem Hubraum von höchstens 500 cm³ (bei Selbstzündungsmotoren). Weitere Bedingungen sind eine maximale Nenndauerleistung bis zu 4 kW bei Elektromotoren beziehungsweise eine maximale Nutzleistung bei anderen Verbrennungsmotoren, ein maximales Gewicht von 270 kg sowie nicht mehr als zwei weitere Sitzplätze zusätzlich zum Fahrersitz.

  • Leichte, vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge der Klasse L6e mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h, einem Hubraum von maximal 50 cm³ (bei Fremdzündungsmotoren) oder ein Hubraum von höchstens 500 cm³ (bei Selbstzündungsmotoren). Außerdem dürfen diese Fahrzeuge nur eine maximale Nenndauerleistung bei Elektromotoren oder eine maximale Nutzleistung bei anderen Verbrennungsmotoren bis zu 4 kW für die Klasse L6e-A beziehungsweise 6 kW bei der Klasse L6e-B haben. Das Gewicht darf 425 kg nicht übersteigen und es sind höchstens zwei Sitzplätze erlaubt, inklusive dem Fahrersitz.

Mehr Informationen zum Motorrad AM Führerschein findest du hier.

Zum Führerschein Klasse L gehören vor allem Fahrzeuge, die zur Arbeit in der Forst- und Landwirtschaft eingesetzt werden, zum Beispiel Traktoren und andere Zugmaschinen. Allerdings zählen in diese Kategorie nur die etwas langsameren Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h. Selbstfahrende Arbeitsmaschinen, selbstfahrende Futtermischwagen, Stapler und andere Flurförderzeuge dürfen sogar nur 25 km/h schnell gefahren werden. Wenn eins dieser Fahrzeuge mit einem Anhänger kombiniert wird, ist die erlaubte Höchstgeschwindigkeit ebenfalls 25 km/h. Willst du schnellere Arbeitsfahrzeuge nutzen, kannst du die Fahrerlaubnis Klasse T erwerben.

Darf man mit Klasse B Anhänger fahren?

Ja, sobald du deinen Führerschein Klasse B erhalten hast, darfst du automatisch auch einen Anhänger an dein Auto ankoppeln und damit fahren. Dafür musst du keine separate Prüfung bestehen, aber der Anhänger darf höchstens 750 kg wiegen oder in Ausnahmen auch mehr, falls das Gesamtgewicht von kombiniertem Auto und Anhänger nicht mehr als 3.500 kg ist. Wenn du einen schwereren Anhänger mitnehmen willst, kannst du zusätzlich die Fahrerlaubnis für die Klassen BE oder B96 erwerben, je nachdem, wie schwer dein Anhänger sein soll. Mehr Informationen zu diesen Klassen findest du auf unserer Übersichtsseite zum Autoführerschein.

Darf ich mit dem Führerschein Klasse B im Ausland fahren?

Nachdem du den Führerschein Klasse B Test bestanden hast, erhältst du einen deutschen Führerschein, der automatisch auch ein einheitlicher EU-Führerschein ist. Das heißt, du darfst mit deinem deutschen Führerschein in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) und in den Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (Norwegen, Island, Liechtenstein) fahren. Falls du irgendwann aus Deutschland weg und in ein anderes EU-Land ziehst, kannst du deinen EU-Führerschein auch dort weiterverwenden. Zusätzlich kannst du freiwillig in dem neuen Land auch freiwillig den nationalen Führerschein absolvieren und diesen entsprechenden Führerschein mit dir führen.

Wenn du in Ländern Auto fahren willst, die nicht der Europäischen Union oder dem Europäischen Wirtschaftsraum angehören, wird der deutsche Führerschein oft nicht anerkannt und du solltest zusätzlich den internationalen Führerschein dabei haben. Den internationalen Führerschein beantragst du beim Bürgeramt oder bei deiner lokalen Fahrerlaubnisbehörde. Er ist 3 Jahre lang gültig und kostet etwa 15 Euro. Für die Anmeldung in der Behörde brauchst du deinen EU-Führerschein, ein biometrisches Passbild und deinen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Falls du einen älteren Führerschein besitzt, musst du gleichzeitig auch den neuen EU-Führerschein beantragen, denn die alten Karten werden in die standardisierten EU-Karten umgetauscht.

Was kostet der Führerschein Klasse B Test?

Wie viel die Fahrausbildung zum Führerschein Klasse B Test kostet, hängt von vielen Dingen ab. Die Gebühren der Fahrschule sind überall unterschiedlich, denn die Kosten sind nicht bundesweit einheitlich. Außerdem sind manche Regionen in Deutschland teurer als andere und daher können die Preise schwanken. Auch die anderen Voraussetzungen für die Fahrausbildung hängen preislich von dem Angebot in deiner Umgebung ab: der Sehtest beim Optiker und der Erste-Hilfe-Kurs können ebenso schwanken wie der Antrag bei der Fahrerlaubnisbehörde.

Davon abgesehen spielt es natürlich eine Rolle, wie viele Fahrstunden du letztendlich brauchst, bis du dich für die Fahrprüfung anmeldest. Hinzu kommt die Frage, ob du mehrere Anläufe brauchst, um die theoretische und praktische Prüfung zu bestehen, denn jede Wiederholung musst du selbstverständlich erneut bezahlen. Die Kosten für die Theorieprüfung und den Praxistest sind immerhin einheitlich geregelt, weil sie von den Prüfungsorganisationen TÜV und DEKRA durchgeführt werden. Die Liste der aktuellen Prüfungsgebühren der DEKRA findest du hier.

Geschätzt könnten sich die Führerschein Klasse B Test - Kosten etwa so zusammensetzen:

Teil der FahrausbildungMögliche Kosten
Grundgebühr für die Fahrschule200 Euro
Antrag bei der Führerscheinstelle50 Euro
Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs, Passbilder60 Euro
Lehrmaterial60 bis 80 Euro
pro Fahrstunde (Pflicht- und Sonderfahrten)50 Euro
Theoretische Führerscheinprüfung22,49 Euro (Stand 2021)
Praktische Führerscheinprüfung 116,93 Euro (Stand 2021)

Vorbereitung und Anmeldung - Was brauche ich für den Führerschein Klasse B Test?

Um den deutschen Führerschein zu erhalten, musst du einen festen Wohnsitz in Deutschland haben oder nachweisen, dass du dich mindestens 185 Tage im Jahr in Deutschland aufhältst. Das ist in dem Fall wichtig, falls du oft im Ausland unterwegs bist. Solange du zeigen kannst, dass du pro Jahr nicht länger als ein halbes Jahr außerhalb Deutschlands wohnst, kannst du den deutschen Führerschein erhalten.

Der Führerschein Sehtest ist notwendig, um nachzuweisen, dass du in der Lage bist, dein Auto im Straßenverkehr tatsächlich sicher zu fahren. Dazu gehört, dass du alle Verkehrsschilder aus der Ferne lesen und Gefahren rechtzeitig erkennen kannst. Daher brauchst du von einem Optiker die Bescheinigung, dass die Sehleistung deiner Augen mindestens 70 Prozent beträgt. Selbstverständlich darfst du dabei eine Brille oder Kontaktlinsen tragen, aber auch hier gilt, dass deine Sehstärke entsprechend ausreichend sein muss. Im Führerschein wird dann später eingetragen, dass du das Fahrzeug nur mit diesem Hilfsmittel fahren darfst. Falls beim Optiker festgestellt wird, dass deine Sehleistung geringer ist, musst du zunächst in eine Augenarztpraxis zur Untersuchung, weil für dich eventuell eine Brille im Alltag oder zumindest beim Fahren notwendig ist. Anschließend kannst du den Sehtest beim Optiker wiederholen und erhältst dann die Bescheinigung. Falls du in der Vergangenheit bereits einen Sehtest gemacht hast, darfst du ihn verwenden, solange er nicht länger als 2 Jahre zurückliegt.

Der Erste-Hilfe-Kurs für den Führerschein dient dazu, dass du bei Unfällen im Straßenverkehr anderen Menschen helfen oder dass du im Notfall auch deine eigenen Wunden versorgen kannst. Was du in diesem Kurs lernst, kann im besten Fall sogar Leben retten, denn du lernst dort nicht nur, wie man mit leichten bis schweren Verletzungen umgeht, sondern zum Beispiel auch, wie man einen bewusstlosen Menschen wiederbeleben kann. Im Unterricht wird dir alles genau während des theoretischen Teils erklärt. Dazu gibt es ein paar praktische Aufgaben, um das Gelernte zu üben. In der Regel dauert der Lehrgang 4 Doppelstunden. Eine Doppelstunde entspricht dabei 2 x 45 Minuten. Je nach Region kostet der Erste-Hilfe-Kurs zwischen 20 und 50 Euro. Du erhältst eine Bescheinigung, die du für die Anmeldung zum Führerschein brauchst. Die bekanntesten Anbieter von Erste-Hilfe-Kursen sind zum Beispiel das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter, die Malteser oder der ADAC. Falls du eine ärztliche Ausbildung absolviert hast, musst du keinen Erste-Hilfe-Kurs belegen.

Auch bei der Anmeldung zum Führerschein gibt es einiges zu beachten. Du musst dich an zwei Orten anmelden: Bei deiner Fahrschule und bei der Fahrerlaubnisbehörde beziehungsweise Führerscheinstelle, die für deine Region zuständig ist. In vielen Fällen übernimmt deine Fahrschule die Anmeldung in der Behörde für deine Fahrerlaubnis. Dafür musst du folgende Dokumente zur Anmeldung in der Fahrschule mitbringen:

  • Den Ausbildungsvertrag mit deiner gewählten Fahrschule
  • Dein aktuelles, biometrisches Passfoto
  • Deinen gültigen Ausweis
  • Die Bescheinigung über deinen absolvierten Erste-Hilfe-Kurs
  • Die Bescheinigung über deinen bestandenen Sehtest

Falls deine Fahrschule das nicht für dich erledigt, musst du mit diesen Unterlagen selbst zur Führerscheinstelle gehen und deine Fahrerlaubnis zur Klasse B beantragen.

Welche Fahrschule ist die beste für dich? Das solltest du entscheiden, nachdem du dir ein paar Fahrschulen angeschaut und dich mit den Lehrkräften unterhalten hast, falls das möglich ist. Am besten ist es, wenn du dir eine Fahrschule in deiner Nähe aussuchst, denn du wirst im Laufe deiner Fahrausbildung oft vor Ort sein müssen, um am Theorieunterricht teilzunehmen und natürlich um die praktischen Fahrstunden zu absolvieren. Außerdem ist es auch ein Vorteil, wenn du als Fahranfänger/in die Gegend schon kennst, in der du zum ersten Mal Auto fahren wirst.

Führerschein Theorie Test - Klasse B

Für den Führerschein Klasse B Test musst du zwei Prüfungen bestehen: zuerst die theoretische Prüfung und anschließend die praktische Fahrprüfung. Für beides ist eine gute Vorbereitung notwendig, damit du nicht beim ersten Anlauf durchfällst - denn dadurch verlierst du nicht nur Zeit, sondern auch viel Geld, denn die Wiederholungsprüfung musst du natürlich jeweils wieder bezahlen. Es lohnt sich also, die besten Hilfsmittel zum schnellen und effektiven Lernen zu nutzen, wenn du Erfolg haben willst.

Übrigens darfst du den Führerschein Theorie Test auch in einer anderen Sprache als Deutsch absolvieren. Es werden inzwischen bis zu zwölf verschiedene Fremdsprachen angeboten. Das bedeutet jedoch Mehrkosten für dich von zusätzlich etwa 15 Euro.

Führerschein Theorie Test - was muss ich lernen?

Im Theorieunterricht in der Fahrschule lernst du alle Regeln, die in der Straßenverkehrsordnung (StVO) in Deutschland gelten und die du beim Auto fahren wissen musst. Der theoretische Lehrgang umfasst 12 Doppelstunden Grundstoff und 2 Stunden Zusatzstoff spezifisch für die Klasse B. Eine Doppelstunde entspricht dabei 90 Minuten. Es gibt keine Noten für deine Teilnahme, aber du hast eine Anwesenheitspflicht für jede Stunde.

Du musst zunächst viel Theorie für die Führerschein Theorie Test lernen, die du später beim Auto fahren aber tatsächlich brauchst und anwenden musst. Du lernst zum Beispiel alles über die verschiedenen Verkehrszeichen und die Grundlagen zu Geschwindigkeit und Überholvorgängen. Außerdem gehört zum Lernstoff, wie du dich gegenüber Fußgängern verhältst und wie du besondere Verkehrssituationen meisterst, etwa an Bahnübergängen. Besonders wichtig im Grundstoff sind natürlich die Vorfahrtsregeln. Oft werden dabei Bilder oder Videos gezeigt, bei denen du das korrekte Verhalten hinsichtlich der Vorfahrt erkennen musst. Zusätzlich gibt es auch Informationen zum Umweltschutz, damit du lernst, wie du beim Fahren unnötigen Lärm vermeiden und die Luftverschmutzung möglichst gering halten kannst.

Sobald du alle erforderlichen Stunden absolviert hast, darfst du dich zur Theorieprüfung anmelden. Für die theoretische Prüfung gehst du in deine lokale Prüfstelle, in der du dich über deine Fahrschule angemeldet hast. Das kann beispielsweise beim TÜV oder der DEKRA sein. Allerdings solltest du unbedingt die möglichen Prüfungsfragen vorher lernen, um sicher zu sein, dass du den ganzen Unterrichtsstoff verstanden hast. Mit unserem Web-Simulator kannst du für die Führerschein Theorie Test kostenlos üben, damit du den optimalen Lernerfolg hast. Du kannst alle Prüfungsfragen online lernen, entweder mit der App oder auf dem Desktop.

Theorie Test - wie viele Fragen gibt es?

Im theoretischen Führerschein Klasse B Test musst du insgesamt 30 Multiple-Choice-Fragen beantworten, das heißt es gibt normalerweise pro Frage mehrere Antwortmöglichkeiten. Du musst die richtige Antwort ankreuzen - aber pass genau auf, denn manchmal sind auch mehrere Antworten richtig und du musst alle korrekten Felder ankreuzen. Es kann auch sein, dass du als Antwort mal eine Zahl eintragen musst, falls es eine Rechenaufgabe gibt. Von den 30 Fragen sind 20 zum theoretischen Grundstoff und 10 Fragen speziell zur Fahrerlaubnisklasse B.

In § 16 der Fahrerlaubnis-Verordnung, kurz FeV, ist die theoretische Prüfung so beschrieben: “In der theoretischen Prüfung hat der Bewerber nachzuweisen, dass er

  1. Ausreichende Kenntnisse der für das Führen von Kraftfahrzeugen maßgebenden gesetzlichen Vorschriften sowie der umweltbewussten und energiesparenden Fahrweise hat und
  2. Mit den Gefahren des Straßenverkehrs und den zu ihrer Abwehr erforderlichen Verhaltensweisen vertraut ist und
  3. Grundlegende mechanische und technische Zusammenhänge, die für die Straßenverkehrssicherheit von Bedeutung sind, kennt.”

Es geht also darum, dass du ausreichend Wissen hast, um dein Auto sicher im Straßenverkehr zu fahren, und dass du auch in der Lage bist, gefährliche Situationen zu vermeiden.

Der Führerschein Klasse B Test findet in der Prüfstelle an einem Computer statt. Vor Ort wird dir genau erklärt, wie du den Computer und den Fragebogen bedienst. Während der Prüfung kannst du zur Bedienung des Computers und des Programms auch Fragen stellen, allerdings wird das Prüfpersonal dir nicht inhaltlich mit den Fragen helfen. Lies dir jede Frage und alle Antworten genau durch. Du hast auch die Möglichkeit, Fragen zu überspringen und später zu beantworten, sodass du vor der Abgabe alle Fragen nochmal überdenken und deine Auswahl ändern kannst. Am Ende bestätigst du mit einem Mausklick, dass du fertig bist und deinen Prüfungsbogen einreichen willst. Erst dann erhältst du dein Ergebnis und siehst deine Gesamtzahl an Fehlerpunkten auf dem Bildschirm. Dann erhältst du ein Zertifikat, das du deiner Fahrschule vorlegen kannst. Mit der Bescheinigung über deinen bestandenen Theorietest darfst du dich für den praktischen Führerschein Klasse B Test anmelden - vorausgesetzt, du hast bereits alle erforderlichen Fahrstunden absolviert und fühlst dich sicher genug, um auch schon den Praxistest durchzuführen.

Theorie Test - wie viele Fehlerpunkte darf ich machen?

Jede Prüfungsfrage beziehungsweise die Antwort hat eine bestimmte Punktzahl, pro Frage höchstens 5 Punkte. Bei einer falschen Antwort sind dies deine Fehlerpunkte. Besonders hoch bewertet, also mit 5 Punkten, sind Fragen zu Vorfahrtsregeln. Wenn du zwei Fragen in dieser Kategorie falsch beantwortest, fällst du in jedem Fall durch die Prüfung und musst sie wiederholen. Ansonsten gilt der Führerschein Theorie Test als nicht bestanden, wenn du 11 Fehlerpunkte oder mehr hast.

Wenn du den Test nicht bestanden hast, kannst du den Führerschein Theorie Test wiederholen und zwar im Prinzip so oft, bis du ihn bestanden hast. Nach jeder Prüfung musst du allerdings mindestens zwei Wochen warten und natürlich musst du die Kosten wieder voll bezahlen. Wenn du wegen eines Täuschungsversuchs durchgefallen bist, muss der Abstand zum nächsten Versuch mindestens sechs Wochen betragen.

Um Zeit und Geld zu sparen, empfehlen wir dir unseren Web-Simulator, mit dem du die echte Theorie Prüfung kostenlos simulieren und so lange durchspielen kannst, bis du dich sicher genug fühlst. So kannst du immer wieder die Fragen und Antworten üben, die auch später in der Prüfung abgefragt werden und bist perfekt vorbereitet.

Führerschein Klasse B Test - die praktische Prüfung

Die praktische Prüfung darfst du erst antreten, sobald du den theoretischen Führerschein Klasse B Test bestanden und alle Pflichtfahrstunden absolviert hast. Deine bestandene Theorieprüfung ist 12 Monate gültig - innerhalb dieser Zeit solltest du die Fahrprüfung absolvieren, ansonsten musst du die Theorieprüfung wiederholen. Die Pflichtfahrten, auch Sonderfahrten genannt, bestehen aus insgesamt 5 Stunden auf Bundes- oder Landstraßen (Überlandfahrt), 4 Stunden Autobahnfahrt und 3 Stunden in Dunkelheit (Nachtfahrt). Zusätzlich nimmst du noch reguläre Fahrstunden, um den Straßenverkehr in der Stadt zu üben. Wie viele Fahrstunden du machst, ist im Prinzip deine Entscheidung. Du solltest dich aber erst zum Praxistest anmelden, wenn du dich in den Grundfahraufgaben sicher fühlst, also etwa Einparken, Wenden oder die Gefahrenbremsung.

Der praktische Führerschein Test - wie bestehe ich die Prüfung?

Der praktische Führerschein Klasse B Test dauert etwa 45 Minuten. Während der Prüfung sitzt die Prüfperson vom TÜV oder der DEKRA auf der Rückbank und dein Fahrlehrer beziehungsweise deine Fahrlehrerin neben dir, um im Notfall eingreifen zu können. Die Route führt durch die Umgebung deiner Fahrschule, deshalb hast du den Vorteil, dass du dich nach deinen Fahrstunden in den Straßen schon auskennst.

Zunächst geht es darum, dass die Prüfer dich beobachten, ob du beim Fahren den Verkehr aufmerksam im Blick hast, das Auto sicher fährst und natürlich alle Verkehrsregeln beachtest. Zwischendurch werden dir verschiedene Aufgaben gestellt. Vielleicht wirst du aufgefordert, bei der nächsten Gelegenheit zu wenden oder einen Parkplatz zu finden. In dem Fall bleib einfach ganz ruhig und suche in Ruhe einen sicheren Ort, um diese Aufgabe zu erfüllen. Schau dabei oft in die Spiegel und überprüfe immer deine Geschwindigkeit. Wenn du eine Anweisung deines Prüfers nicht verstanden hast, darfst du ruhig nachfragen, um sicherzugehen, dass du die Aufgabe richtig lösen kannst.

Wenn du nur ein paar leichte und sogar gar keine Fehler machst, bestehst du den Führerschein Klasse B Test problemlos. Bei zu vielen Fehlern, vor allem bei einem schweren Fehler, wird die Fahrprüfung jedoch abgebrochen und du musst sie zu einem anderen Zeitpunkt wiederholen.

Führerschein und Prüfungsangst?

Beim theoretischen Führerschein Klasse B Test ist das Wichtigste eine gute Vorbereitung auf die Prüfungsfragen. Wenn du ausreichend gelernt und die Prüfung oft genug durchgespielt hast, kannst du dich am Prüfungstag entspannter und sicherer fühlen. Außerdem verringerst du dadurch die Gefahr, dass du den Test nicht bestehst und bei der Wiederholung viel Zeit und Geld verlierst. Du kannst mit unserem Web-Simulator alle Prüfungsfragen kostenlos so lange lernen, bis du alle beantworten kannst!

Auch für die praktische Prüfung von den Führerschein Klasse B Test gilt: Je mehr du im Vorfeld geübt und die verschiedenen Situationen im Straßenverkehr verstanden hast, desto weniger kann während der Fahrprüfung schief gehen. Du kannst auch mit deinem Fahrlehrer/deiner Fahrlehrerin darüber sprechen. Vielleicht macht ihr in einer Fahrstunde einmal eine Prüfungsfahrt-Simulation, um den praktischen Test zu üben und den gesamten Ablauf durchzugehen. Außerdem könnt ihr gezielt die möglichen Fahraufgaben trainieren und so deine Unsicherheiten abbauen.

Wenn du am Prüfungstag trotzdem nervös bist, ist das ganz normal. Deine Nervosität sollte aber nicht so stark sein, dass sie dein gelerntes Wissen und deine Reaktionen beeinträchtigt, obwohl du dich gut vorbereitet hast. Um das zu verhindern, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Du kannst deinen Körper und deinen Kopf mit bestimmten Atemtechniken beruhigen, damit du wieder ruhig und klar denken und handeln kannst. Außerdem kannst du dir in den Tagen oder Wochen vor deinem Prüfungstag immer wieder positive Gedanken dazu machen. Bestätige dir selbst, dass du viel und fleißig geübt hast und spiel die Prüfung in Gedanken so durch, wie du dir den Verlauf für den tatsächlichen Tag wünschst. Das kann dir helfen, statt Angst gedanklich mehr Optimismus und Selbstvertrauen mit dem Prüfungstag zu verknüpfen. Wenn du während der Fahrprüfung länger brauchst, um einzuparken, musst du nicht beunruhigt sein - niemand muss auf Anhieb perfekt in eine Parklücke einparken! Nimm dir einfach Zeit und achte auf den Verkehr um dich herum. Solange du ruhig bleibst und keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdest, musst du dir selbst keinen Druck machen.

Die Probezeit

Als Fahranfänger/in im Straßenverkehr ist es wichtig, dass du noch viel weiterübst und vorsichtig fährst. Schließlich hast du noch nicht so viel Erfahrung gesammelt und selbst nach bestandener Prüfung beherrschst du sicherlich noch nicht alle Situationen im Verkehr perfekt. Daher ist die Probezeit dafür vorgesehen, dass du dich in diesem Zeitraum besonders umsichtig verhältst und über die Fahrstunden an der Fahrschule hinaus noch mehr Fahrpraxis erlangst. Natürlich musst du während der Probezeit nicht Auto fahren, aber es ist sehr zu empfehlen, hin und wieder zu fahren, damit du es zum einen nicht verlernst und zum anderen mehr Sicherheit im selbstständigen Fahren erreichst.

Wie lange dauert die Probezeit?

Wenn du nach der theoretischen auch die praktische Prüfung bestanden hast, ist deine Fahrausbildung offiziell abgeschlossen und du erhältst deinen Führerschein Klasse B von der Prüfbehörde. Mit deinem Führerschein darfst du ab diesem Zeitpunkt fahren, allerdings gilt auch deine Probezeit ab sofort für zwei Jahre. Falls du zu einem Aufbauseminar verpflichtet wirst, weil du einen schwerwiegenden Verstoß innerhalb der Probezeit begangen hast, wird deine Probezeit um weitere zwei Jahre verlängert.

Für die Klassen AM und L, die du ja automatisch mit deiner Fahrerlaubnis Klasse B erhältst, gilt keine Probezeit.

Verstoß in der Probezeit - welche Konsequenzen gibt es?

Während deiner Probezeit haben Verstöße besondere Konsequenzen, denn dieser Zeitraum ist extra dafür eingerichtet worden, um sicherzustellen, dass du dich in deiner Anfangszeit im Straßenverkehr vorsichtig verhältst und niemanden gefährdest.

Dabei sind nur Verstöße relevant, die mit Punkten im Flensburger Fahreignungsregister eingetragen werden. Leichte Verstöße wie Falschparken haben keine negativen Auswirkungen auf die Probezeit. Geringe Verstöße werden auch B-Delikte genannt. Dazu zählen das Fahren mit abgefahrenen Reifen, das Mitnehmen von Kindern ohne vorschriftsgemäße Sicherung oder eine Verspätung bei der Hauptuntersuchung für dein Auto um acht Monate oder mehr. Wenn du allerdings zwei Verstöße aus dieser Kategorie während deiner Probezeit begehst, wirst du zu einem Aufbauseminar verpflichtet und die Probezeit für deinen Führerschein Klasse B verlängert sich um zwei Jahre.

Bei sogenannten A-Delikten führt schon ein Verstoß zur verpflichtenden Teilnahme am Aufbauseminar und zur verlängerten Probezeit. Außerdem gibt es ein Bußgeld von mindestens 60 Euro und Punkte in Flensburg.

Als Delikte der A-Kategorie gelten zum Beispiel:

  • Überschrittenes Tempolimit um 21 km/h oder mehr
  • Zu geringer Abstand zum vor dir fahrenden Auto
  • Rechts überholen
  • Auto fahren mit dem Führerschein ab 17 Jahren ohne die eingetragene Begleitperson
  • Über eine rote Ampel fahren
  • Nutzung des Handys am Steuer während des Fahrens
  • Sonstige Straftaten im Straßenverkehr, etwa fahrlässige Körperverletzung oder Fahrerflucht

Sobald dir infolge deines Verstoßes ein Aufbauseminar vorgeschrieben wurde, hast du zwei Monate Zeit um teilzunehmen. Wenn du das nicht tust, entzieht die Polizei beziehungsweise die Behörde dir die Fahrerlaubnis und du erhältst sie erst zurück, wenn du das Aufbauseminar absolviert hast und du deine Teilnahmebescheinigung vorlegen kannst. Das Aufbauseminar dient dazu, dass du über deine begangenen Delikte nachdenkst und lernst, wie du solche Verstöße künftig vermeiden kannst. Schließlich darfst du im Straßenverkehr kein Risiko für andere Verkehrsteilnehmer sein. Du musst dir bewusst werden, welche Situationen beim Fahren nicht nur gefährlich sind, sondern zudem auch gegen die geltende Straßenverkehrsordnung verstoßen, an die sich alle Autofahrer halten müssen. Das Seminar umfasst vier theoretische Unterrichtsstunden von je 135 Minuten und eine halbstündige Beobachtungsfahrt. Das Aufbauseminar musst du bezahlen und es kostet abhängig von der Fahrschule und deiner Region etwa 200 bis 500 Euro. Wenn du nach dem Aufbauseminar innerhalb deiner verlängerten Probezeit wieder einen Verstoß aus der Gruppe A beziehungsweise zwei Delikte aus der Gruppe B begehst, wirst du schriftlich verwarnt. Auf die Verwarnung folgt die Empfehlung, innerhalb der nächsten zwei Monate an einer verkehrspsychologischen Beratung teilzunehmen. Solltest du anschließend wieder einen schwerwiegenden oder zwei weniger schwerwiegende Verstöße begehen, wird dir die Fahrerlaubnis entzogen.

Strafen und Bußgelder

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Verstöße im Straßenverkehr haben natürlich nicht nur Konsequenzen für Fahranfänger während der Probezeit, sondern für alle Autofahrerinnen und Autofahrer. Auch hier wird nach schwerwiegenden und weniger schwerwiegenden Delikten unterschieden, mit entsprechend unterschiedlichen Auswirkungen.

Mit dem Bußgeldrechner vom ADAC kannst du herausfinden, ob dir laut dem aktuellen Bußgeldkatalog eine Geldstrafe, Strafpunkte oder sogar ein Fahrverbot drohen. Allerdings musst du wissen, dass die Berechnung immer von deinem individuellen Fall abhängt - falls du also zum Beispiel bereits Strafpunkte in Flensburg hast, sind sie hier nicht vermerkt und werden nicht in der Berechnung berücksichtigt.

Was bedeuten Punkte in Flensburg?

Punkte im Fahreignungsregister, besser bekannt als “Punkte in Flensburg”, erhältst du bei bestimmten Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung. Einträge im Fahreignungsregister gibt es bei Ordnungswidrigkeiten ab einer Geldbuße von 60 Euro, Ordnungswidrigkeiten mit Fahrverbot oder bei Verkehrsstraftaten.

Dabei werden die Punkte nach folgendem Schema verteilt:

  • Ordnungswidrigkeiten: 1 Punkt
  • Grobe Ordnungswidrigkeiten mit Regelfahrverbot sowie Straftaten: 2 Punkte
  • Straftaten mit Entziehung der Fahrerlaubnis: 3 Punkte

Aus dem Punktestand ergeben sich entsprechende Konsequenzen:

  • 4 bis 5 Punkte: Ermahnung
  • 6 bis 7 Punkte: Verwarnung
  • Ab 8 Punkten: Entzug der Fahrerlaubnis

Um Punkte abzubauen, gibt es zwei Möglichkeiten: Warten, bis sich die Verstöße verjähren, also bis eine bestimmte Zeit vergangen ist, oder freiwillig an einem Seminar teilnehmen.

Für die Verjährung, die sogenannte Tilgung, gibt es je nach Schwere des Verstoßes unterschiedliche Fristen:

  • Ordnungswidrigkeiten mit 1 Punkt: 2,5 Jahre
  • Ordnungswidrigkeiten mit 2 Punkten: 5 Jahre
  • Straftaten mit 2 Punkten: 5 Jahre
  • Straftaten mit 3 Punkten: 10 Jahre

Wenn dein Punktestand 1 bis 5 Punkte beträgt, kannst du freiwillig ein Fahreignungsseminar absolvieren und bekommst einen Punkt erlassen. Die Möglichkeit zum Punktabbau hast du allerdings nur einmal innerhalb von 5 Jahren.

Du kannst deinen Punktestand im Fahreignungsregister beim Kraftfahrtbundesamt über dieses Formular abfragen. Der komplette Punktekatalog hier gibt dir Auskunft über die möglichen Punkte für Straftaten und Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr.

Was ist die Promillegrenze beim Autofahren?

Wenn du Alkohol getrunken hast und Auto fährst, kannst du damit dich und andere Menschen im Straßenverkehr gefährden. Daher kann bei Kontrollen durch die Polizei auch geprüft werden, ob du unter Alkoholeinfluss fährst. Bei der Polizeikontrolle wird zunächst nur festgestellt, wie viel Alkohol in deiner Atemluft ist. Entscheidend ist jedoch der Alkoholgehalt im Blut, um den Promillewert zu erfahren. Die Blutentnahme dafür muss von einem Arzt durchgeführt werden. Die strafrechtlichen Konsequenzen richten sich nach dem Alkoholgehalt im Blut und den entsprechenden Promillegrenzen.

Als Fahranfänger oder Fahranfängerin gelten alle Personen in der Probezeit oder jünger als 21 Jahre. Für Fahranfänger gilt ein absolutes Alkoholverbot, das heißt Null Promille ist erlaubt. Solltest du doch Alkohol getrunken haben und beim Autofahren in eine Polizeikontrolle geraten, drohen folgende Konsequenzen:

  • Bis 0,5 Promille: Bei einem Wert bis 0,5 Promille gibt es 1 Punkt im Fahreignungsregister und ein Bußgeld von 250 Euro.

  • Ab 0,5 Promille: Auch ohne Anzeichen von Fahrunsicherheit gibt es Strafen, gestaffelt nach deiner Vorgeschichte. Wenn es dein erster Verstoß ist, gibt es 2 Punkte im Fahreignungsregister, 500 Euro Geldbuße und 1 Monat Fahrverbot. Beim Zweitverstoß sind schon 2 Punkte, 1.000 Euro Geldbuße und 3 Monate Fahrverbot fällig. Hattest du schon mehr Verstöße, gibt es neben den 2 Punkten in Flensburg ein Bußgeld von 1.500 Euro und das Fahrverbot erhöht sich auf 3 Monate. Bei Anzeichen von Fahrunsicherheit oder bei einem Verkehrsunfall mit mehr als 0,5 Promille gibt es 3 Punkte in Flensburg, ein Bußgeld oder eine Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahre sowie der Führerscheinentzug mit einer Sperrfrist zwischen 6 Monaten und 5 Jahren oder sogar auf Dauer.

Für alle anderen, die nicht mehr Fahranfänger sind, gilt:

  • Bis 0,5 Promille: Solange du keine Anzeichen einer unsicheren Fahrweise zeigst, ist dieser Wert nicht strafbar. Falls es jedoch Anzeichen von Fahrunsicherheit gibt oder du in einen Verkehrsunfall verwickelt bist, drohen 3 Punkte in Flensburg, ein Bußgeld oder eine Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahre sowie der Führerscheinentzug mit einer Sperrfrist zwischen 6 Monaten und 5 Jahren oder sogar auf Dauer.

  • 0,5 - 1 Promille: Hier gelten die gleichen Konsequenzen wie oben bei Fahranfängern ab 0,5 Promille beschrieben.

  • Ab 1,1 Promille: Wenn du mit diesem Promillewert einen Verkehrsunfall verursachst, gibt es harte Strafen. Aber auch ohne Anzeichen von unsicherem Fahren ist dieser Wert strafbar. Du musst mit 3 Punkten im Fahreignungsregister rechnen und einem Bußgeld oder einer Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren. Auch ein Führerscheinentzug mit einer Sperrfrist von 6 Monaten bis 5 Jahren oder auf Dauer ist möglich.

Ab 1,6 Promille wirst du zur medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) verpflichtet. Das gilt übrigens auch für Radfahrer, die mit einem derart hohen Promillewert im Straßenverkehr erwischt werden. In der MPU wird untersucht, ob eine Alkoholabhängigkeit beziehungsweise ein Alkoholproblem vorliegt. Das Ergebnis dieser Untersuchung bestimmt, ob dir der Führerschein entzogen oder auch gar nicht mehr erteilt wird.

Was passiert, wenn man ohne Führerschein Auto fährt?

Wenn du deinen Führerschein nur zu Hause vergessen hast und ihn in einer Kontrolle nicht vorzeigen kannst, zählt das als Ordnungswidrigkeit und du musst mit einem Bußgeld von 10 Euro als Verwarnung rechnen.

Anders sieht es aus, wenn dir wegen vorheriger Verstöße der Führerschein oder die Fahrerlaubnis entzogen wurden. Das ist ein wichtiger Unterschied:

  • Entzug der Fahrerlaubnis: Die Fahrerlaubnis kann dir zum Beispiel entzogen werden, wenn du wegen vieler, erneuter Verstöße im Straßenverkehr mehr als 8 Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg hast. Mit dem Entzug der Fahrerlaubnis darfst du keine motorisierten Fahrzeuge fahren, also auch kein Motorrad, falls du einen Motorradführerschein hast. Die Fahrerlaubnis kannst du nur zurückbekommen, wenn du sie bei der entsprechenden Fahrerlaubnisbehörde neu beantragst. Oft gibt es dafür eine Sperrfrist, abhängig davon, wie schwerwiegend dein Verstoß war. Außerdem musst du eventuell bestimmte Bedingungen erfüllen, zum Beispiel an einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) teilnehmen. Der Entzug der Fahrerlaubnis ist die härteste Strafe, denn der Weg zurück zum gültigen Führerschein kann lang und teuer sein.

  • Entzug des Führerscheins: Wenn dir ein Fahrverbot ausgesprochen wird, musst du deinen Führerschein für einen begrenzten Zeitraum abgeben. Meist passiert das aufgrund einer Ordnungswidrigkeit im Straßenverkehr. In dieser Zeit gilt das Fahrverbot nicht nur für das Auto, sondern für alle Fahrzeuge mit Motor. Sobald die Dauer des Fahrverbots vorüber ist, erhältst du deinen Führerschein zurück und darfst wieder fahren. Diese Maßnahme ist daher eine weniger harte Strafe als der Entzug der Fahrerlaubnis.

Dass du ohne Führerschein kein Auto fahren darfst, gilt natürlich nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland. Vor allem bei Kontrollen im Ausland kann es zu hohen Bußgeldern kommen, wenn du kein gültiges Führerscheindokument vorzeigen kannst.

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